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Abhyanga-Massage

Eine Spezialform der ayurvedischen Massage ist die Abhyanga-Massage. Sie basiert auf der ayurvedischen Lehre von den zehn Energielinien des menschlichen Körpers. Sie werden sowohl bei der ayurvedischen als auch bei der Abhyanga-Massage berührt und aktiviert. Bei der Abhyanga-Massage liegt die Vorbereitung in einer behaglichen und ruhigen Umgebung. Der Patient ist teilweise entkleidet und liegt auf dem Bauch.

Die Abhyanga-Massage basiert auf den Komponenten der sanften Bewegung der Hand des Masseurs im Einklang mit der Aufnahme der von Duftölen oder Kräutern abgegebenen Aromen. Aus diesem Grund ist ein bedeutender entspannender Aspekt das vorherige Einreiben des Körpers mit angewärmtem, wohlriechendem und anregendem Öl. Vielfach empfohlene Öle für die Abhyanga-Massage sind Sesam-, Oliven- oder spezielle Kräuteröle. Nachdem das Öl sachte über den Körper verteilt wurde, kann nun das sanfte Einmassieren in die Haut erfolgen. Dabei sind die Hände vorher anzuwärmen.

Ein besonderer Aspekt bei der Abhyanga-Massage ist die Bearbeitung von Kopfhaut und Füßen. Werden diese Regionen langanhaltend und sanft massiert, so ensteht ein intensiver entspannender und wohltuender Effekt. Ein weiterer wirksamer Bestandteil ist das Ausüben der Bewegungen an sich. Ziel dabei ist es, dass ein leichter Druck erfolgen soll. Dies führt zu einer angenehm beruhigenden Reibung auf der Haut und die Folge davon ist eine wohltuende Erwärmung. Intensive und kraftvolle Bewegungen werden bei der Abhyanga-Massage vermieden.