Top

Fahrrad für Freizeit und Sport

Damenfahrrad

Ein gutes Damenfahrrad zeichnet sich durch hohen Fahrkomfort und eine geringe Einstiegshöhe aus. Es sollte über mindestens drei Gänge verfügen, wobei Räder mit 18 oder mehr Gängen den Kraftaufwand deutlich besser dosieren können.
Besonders angenehm zur Stromerzeugung für die Fahrradlichter ist ein Nabendynamo. Diese modernen Dynamos sind in die Vorderradachse integriert und sind nicht so anfällig wie herkömmliche Fahrraddynamos.
Wenn mit dem Damenfahrrad auch der tägliche Einkauf transportiert werden soll, so sollte das Fahrrad über mindestens einen Einkaufskorb verfügen. Für schwere Lasten wird ein Korb am Gepäcksträger empfohlen, geringere Lasten lassen sich auch in einem Korb, der an der Bilanz montiert wird, transportieren.
Wer mit seinem Damenfahrrad auch Kleinkinder mitnehmen möchte, der sollte darauf achten, dass der Ständer sehr robust ist und er das Fahrrad auch bei schwerer Belastung noch im Gleichgewicht halten kann.

Das Herrenfahrrad in seinen verschiedensten Ausführungen

Das markanteste Merkmal des Herrenfahrrads ist die Mittelstange. Auch ist es bei vielen Fahrradtypen das wichtigste Merkmal zur Unterscheidung zwischen Herren- und Damenfahrrädern. Dabei wurde das Fahrrad mit der Schrittmulde erst später entwickelt, es sollte den Damen das Fahrrad fahren mit Kleid oder Rock vereinfachen. Das Herrenfahrrad gibt es in verschiedensten Größen. Bei der Größe wird einmal unterschieden zwischen der Rahmenhöhe und der Reifengröße. Bei der Reifengröße sind unter den Erwachsenenrädern die Größen von 26 – 28 Zoll üblich. Es gibt ganz unterschiedliche Fahrradtypen, da gibt es das Trekkingrad, das Sportrennrad sowie das Mountainbike. Ein wesentliches Qualitätsmerkmal bei den Herrenfahrrädern sind unter anderem die Gangschaltungen. Je mehr Gänge ein Rad hat, desto leichter lässt es sich auch im hügeligen Gelände fahren. Auch die Qualität der Bremse ist für die Sicherheit eines Fahrrades entscheidend.

Fahrradcomputer

Ein Fahrradcomputer ist ein technisches Gerät zur Ermittlung verschiedenster Daten während des Radfahrens. Er ist in diversen Ausführungen erhältlich und zeigt Ihnen alle relevanten Messwerte an. Diese reichen von der aktuellen Geschwindigkeit, der Zeit, der Außentemperatur, der Höhe, der zurückgelegten Wegstrecke bis hin zu komplexen Funktionen wie dem GPS-System. Die Bestimmungen des Längen- und Breitengrades macht den Fahrradcomputer zu einem wertvollen Hilfsmittel für das Geo-Caching. Günstige Fahrradcomputer können Sie bereits für wenige Euro erwerben. Sie sind auf wenige wichtige Funktionen beschränkt und eignen sich in erster Linie für Kinder. Hochwertige Fahrradcomputer verfügen über erstaunliche technische Möglichkeiten wie dem Geo-Tagging. Mit dessen Hilfe können Sie die zurückgelegte Strecke am heimischen PC graphisch darstellen. Für Sportler stehen Programme zur Ermittlung des Kalorienverbrauchs zur Verfügung.

Rennräder

Rennräder sind Fahrräder, die für den Gebrauch bei Radrennen (Halle und Straße) konstruiert wurden. Sie sind zwar sehr stabil, aber trotzdem relativ leicht (zwischen sechs und elf Kilogramm). Rennräder sind zumeist aus Stahl, Aluminium, Carbon oder Titan gefertigt. Ein besonderes Merkmal der Rennräder sind besonders schmale Reifen und Felgen. Da Hydraulik- und Scheibenbremsen bei Straßenrennen keine Vorteile bringen, sind an Rennrädern meistens noch mechanische Felgenbremsen zu finden. Da Rennräder nicht für den alltäglichen Gebrauch gedacht sind, haben sie keine Gepäckträger. Dafür sind meist 1-2 Halter für Trinkflaschen montiert. Auch Dynamo und Beleuchtung fehlen grundsätzlich, nur bei Trainingsrädern sind sie ab und zu zu finden. Der Sattel eines Rennrades ist waagerecht und in der Regel vier bis fünfzehn Zentimeter höher als der Lenker.

Einräder

Unter einem Einrad wird ein Fahrzeug verstanden, welches stets durch einen einzigen Punkt mit dem Boden verbunden ist. Das Einrad zählt zu den Pedalfahrzeugen, in erster Linie ist das Gerät allerdings als Sportgerät zu verstehen, welches von Artisten im Variete oder Zirkus genutzt wird. Die Fahrt mit einem Einrad verlangt ein hohes Maß an Koordination und setzt vor allem einen ausgebildeten Gleichgewichtssinn voraus. Im Gegensatz zum Zweirad ist keine Lenkvorrichtung im Einrad vorhanden, die Lenkung erfolgt durch eine Gewichtsverlagerung des Körpers. Ohne ausreichende Übung ist die Fahrt mit dem Einrad nicht möglich, bei den meisten Personen muss ein mehrstündiges Training absolviert werden. Einräder existieren in den verschiedensten Größen und Formen, besonders schwierig ist beim Fahren das Einhalten des Gleichgewichts, ansonsten kann die Fahrt schnell zu Unfällen und schwerwiegenden Verletzungen führen.

Hollandräder

Hollandräder, einfach und praktisch aber schick

Sie sind gebaut für die Tour übers platte Land, die Rede ist von Hollandrädern. Sie sind solide gebaut, verfügen über einen breiten Gelsattel und haben absolut keine geländegängigen Vorrichtungen. Im Münsterland nennen die Leute es Pätkestour, gemeint ist das gemütliche fahren über Land, in kleineren oder größeren Gruppen. Die Herrenräder haben die klassische Stange und die Damenräder einen tiefen bequemen Einstieg. Bei den modernen Hollandrädern prangt eine große Halogenleuchte für die gute Sicht nach vorne und für die Sicherheit von hinten sorgt eine dauerleuchtende Rückfahrleuchte. Nicht zu vergessen ist die große melodisch klingende Fahrradklingel. Außerdem dürfen auch der breite Gepäckträger und der am Lenker befestigte Fahrradkorb nicht fehlen. Auf den Gepäckträgern werden Picknickkörbe für das Sonntagspicknick transportiert. Unverkennbar für die Hollandräder ist auch der Lenker in U-Form, er macht den unverkennbaren Style der Hollandräder aus.

Cityräder

Einer der vielen verschiedenen Fahrrad- Typen ist das sogenannte Cityrad. Cityräder, die oft auch Stadträder oder traditioneller Tourenräder genannt werden, sind Fahrräder, die sich besonders durch ihre komfortable Tauglichkeit im Alltag auszeichnen, die, weniger als das Merkmal der Sportlichkeit, auch das Hauptmerkmal der Cityräder ist. Weitere Merkmale eines Stadtrades sind ferner die durch und durch aufrechte Sitzposition, ein sowohl gefederter als auch gepolsterter Fahrradsattel, aber auch der für das Cityrad typische geschlossene Kettenkasten und die auch als Mantelschoner oder Rockschutz bekannten Schmutzfänger, die am Hinterrad befestigt werden. Sofern sie überhaupt eine Gangschaltung besitzen, nennen Cityräder für gewöhnlich eine Nabenschaltung ihr Eigen. Stets haben sie eher breite Reifen und auch die übrige Cityrad- Ausrüstung ist überaus alltagstauglich, wie die lackierten Schutzbleche aus Metall, der geschlossene Kettenkasten, meist aus Lacktuch oder Kunststoff, der Gepäckträger, der Einkaufskorb und schließlich die Lichtanlage des Fahrrades deutlich zeigen. Eine besondere Form des Cityrades ist das Hollandrad. Cityräder sind mit wenigen Ausnahmen die massigsten derzeit existierenden Fahrräder.

Mountainbike

Ein Mountainbike zeichnet sich vor allem durch seine Stabilität aus und gehört zu den vielseitigst einsetzbaren Fahrrädern überhaupt. Mit Grobprofilreifen fahren Sie sicher durch unwegsames Gelände und können auch steilste Hänge hinter sich lassen. Modelle mit Gangschaltung und speziellen Hinter- und Vorderradfederungen bieten neben sportlicher Dynamik auch entsprechende Bequemlichkeit, was das Mountainbike zum meist verwendeten Fahrrad macht. So wird es mit entsprechender Sicherheitsausrüstung (Beleuchtung, Klingel) oftmals als normales Stadtfahrrad verwendet.
Im Profisport werden Mountainbikes beispielsweise für Downhill-Rennen benutzt, bei denen es darum geht, so schnell wie möglich im schwierigsten Gelände abzufahren.
Seit 1996 ist Mountainbiking mit dem Wettbewerb Cross-Country sogar offizielle Disziplin bei den Olympischen Spielen.

Trekkingrad

Trekking Räder sind eine Kombination aus Mountain Bike und Rennrad. Sie sind bestens dafür geeignet, sowohl im Gelände bei Radausflügen als auch beim Fahren in der Stadt eingesetzt zu werden.
Allerdings sind Trekking Räder nur für den Einsatz im leicht unwegsamen Gelände konzipiert.
Die Reifen sind nicht so dick wie beim Mountainbike, allerdings ist ein Trekking Rad dicker bereift als ein Rennrad. Es ist die ideale Kombination für den vielseitigen Einsatz.
Der große Vorteil gegenüber dem Mountainbike ist beim Trekking Rad, dass es für den Einsatz im Straßenverkehr geeignet ist. Klingel und Schutzbleche sind beim Trekking Rad obligatorisch.
Ein Trekking Rad verfügt über eine Kettenschaltung mit circa 21 bis 27 Gängen.

Singlespeed Fahrräder

Bei einem Singlespeed Fahrrad handelt es sich um ein Modell ohne Gangschaltung, welches konsequenterweise nur über einen Gang verfügt. Diese Fahrräder sind heutzutage vor allem in Entwicklungsländern und im Extremsportbereich zu finden. Für den Normalverbraucher zieht ein solches Modell aber mehr Nach- als Vorteile nach sich. Natürlich wird hierdurch Gewicht eingespart und es treten seltener Schäden auf, welche behoben werden müssten. Jedoch stellt der einzige Gang den Fahrer aus sportlicher Hinsicht vor große Herausforderungen. So müssen mit diesem sowohl Ansteigungen überwunden, gleichzeitig aber auch akzeptable Reisegeschwindigkeiten auf der Geraden erreicht werden. Die Einsatzmöglichkeiten des Fahrrads werden hierdurch eingegrenzt, da beispielsweise starke Steigungen nur durch Schieben überwunden werden können. Des Weiteren muss die Kette regelmäßig nachgespannt werden, was vor allem für Laien problematisch sein dürfte.

Fahrradbrillen

Fahrradbrillen sollen zwei wichtige Funktionen erfüllen. Einerseits sollen sie die Sicht ihres Trägers verbessern, andererseits sollen sie seinen Augenbereich auch schützen.
Zur Schutzfunktion gehört natürlich einerseits die Abdeckung des Bereiches um die Augen, daher sind entsprechende Brillen oft auch verhältnismäßig groß. So wird das Auge vor dem Fahrtwind abgeschirmt und Fremdkörper wie beispielsweise Insekten vom Auge ferngehalten. Eine andere Schutzfunktion ist die Abschirmung von störendem Licht, beispielsweise durch einen UV-Filter beziehungsweise Polarisationsfilter.
Die Sicht wird beispielsweise durch eine Einfärbung der Brille verbessert. So werden störende Reflektionen ausgeblendet und wichtige Umgebungselemente gut sichtbar. Auch Gläser mit Stärken sind für manche Fahrradbrillen verfügbar, so muss ein Träger mit einer Fehlsichtigkeit keine zusätzlichen Kontaktlinsen mehr tragen oder einfache Brillen verwenden, die nicht die gleiche Schutzwirkung wie Fahrradbrillen bietet.

Fahrradträger

Ein Fahrradträger ist eine Apparatur, mit deren Hilfe das Mitnehmen eines oder mehrerer Fahrräder durch ein anderes Fahrzeug, in der Regel ein Auto oder Transporter, ermöglicht wird. Dies geschieht durch eine eigens für Fahrräder entwickelte Befestigungsmöglichkeit. Fahrradträger gibt es in diversen Formen, die nun näher erläutert werden.
Sogenannte Dachträger sind in Deutschland am Weitesten verbreitet und ermöglichen den Transport der Fahrräder auf dem Autodach. Für gewöhnlich werden die Fahrräder aufrecht stehend transportiert, so dass der Autofahrer in seiner Sicht nicht eingeschränkt wird und es beim Rangieren mit dem Pkw keine Beeinträchtigung gibt.

Kupplungsträger werden auf dem zuvor entfetteten Kopf der Anhängerkupplung montiert und sind daher nicht fahrzeugabhängig, sondern können mit allen Fahrzeugen benutzt werden, die eine Anhängerkupplung besitzen. Kupplungsträger erfordern in Deutschland sowohl eine Betriebserlaubnis als auch ein zusätzliches Kennzeichen.
Heckträger werden an der Heckklappe des Autos befestigt und können daher die Sicht des Fahrers nach hinten erheblich einschränken. Zudem haben Autos mit Heckträger einen höheren Benzinverbrauch gegenüber anderen Fahrradträgern.

Fahrradanhänger

Ausflug mit dem Nachwuchs

Wegen kleinen Kindern auf eine Radtour zu verzichten ist längst kein Grund mehr: mit dem passenden Fahrradanhänger wird der Ausflug ein Erlebnis für Groß und Klein. Vorteil dieser Anhängsel ist die größere Bewegungsfreiheit der Eltern, der Nachwuchs sitzt zudem komfortabler und ist vor Wind und Wetter geschützt. Auch der Sicherheitsfaktor für die Kleinen ist nicht zu unterschätzen, da diese bei einem Unfall nicht vom Rad fallen und der stabile Rahmen des Fahrradanhängers eine Sicherheitszone bietet. Optimalen Schutz verleiht dem Fahrradanhänger eine stabile und tiefer gelegte Bodenwanne, um die Kippsicherheit zu erhöhen. Zudem verfügen hochwertige Fahrradanhänger über ein Rückhaltesystem, durch das die Mitfahrer auch bei einem Frontalzusammenstoß optimal geschützt sind.

Nachteil zu einem fest montierten Kindersitz auf dem Drahtesel ist der stolze Preis, den man für einen komfortablen und zudem sicheren Anhänger ausgeben muss. Dabei bieten aufwändig konstruierte Fahrradanhänger den Vorteil einer intelligenten Kupplungstechnik. Zweiteilige Kupplungen sind dabei nicht nur leichter am Fahrrad zu montieren, sondern bieten meist auch eine bessere Verbindung zum Zuggefährt.

Fahrrad Beleuchtung

Beim Fahrrad fahren ist für den Sportler neben einem eigenen guten Auge auch wichtig, dass er von anderen Verkehrsteilnehmern erkannt wird. Daher ist die Beleuchtung an einem Fahrrad bzw. an dem Radfahrer selbst äußerst wichtig für den Sportler.
Die Beleuchtung am Fahrrad selbst ist natürlich sehr wichtig. Fahrräder müssen gesehen werden, damit keine zusätzlichen Gefahren entstehen. Denn Radfahrer sind wegen ihres geringen Schutzes im Straßenverkehr besonders gefährdet. Daher ist es Pflicht, dass Fahrräder mit einer funktionstüchtigen Beleuchtung ausgestattet sind. Dort gibt es zunächst einmal die Lampen an Front- und Heckteil des Rades. Diese leuchten durch die Trittkraft des Fahrers. Über einen sog. Dynamo wird diese Energie übertragen. Weiterhin sind auch die Reflektoren (auch “Katzenaugen” genannt) an Vorder- und Hinterreifen angebracht. Diese reflektieren das Licht, damit andere Verkehrsteilnehmer den Radfahrer als solchen wahrnehmen. Zusätzlich kann man am Lenker des Fahrrads eine batteriebetriebene Lampe anbringen, die ähnlich wie eine Taschenlampe leuchtet. Außerdem kann ein Fahrer zusätzliches Licht an sich selbst (bspw. am Helm) anbringen.

Radtrikots

Radtrikots gibt es in allen Preiskategorien und in unüberschaubar vielen Designs. Alle Radtrikots, die man bei der Tour de France sieht, kann man auch käuflich erwerben. Dabei sollten Sie allerdings bedenken, dass Ihr Lieblingsfahrer eventuell schon nächstes Jahr für einen anderen Rennstall unterwegs ist und dann auch ein anderes Trikot tragen wird.
Abgesehen vom Design des Radtrikots gibt es noch weitere Aspekte, die bei einem Trikot zu beachten sind: Da Rennräder kaum Stauraum bieten, ist es wichtig, dass das Radtrikot über ausreichend Rückentaschen verfügt.
Ein weiterer Aspekt ist das verwendete Material. Idealerweise besteht das Radtrikot aus dünnem Polyester. So wird der Schweiß an die Umwelt abgegeben und Sie erkälten sich nicht so schnell.
Besonders komfortabel sind Trikots mit einem durchgängigen Reißverschluss. So können Sie bei besonders hohen Temperaturen Ihr Trikot öffnen und auch ein Trikotwechsel ist durch den Reisverschluss deutlich einfacher.