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Stretching Sportkurs

Stretching kommt aus dem Englischen und bedeutet “dehnen”. Stretching sind Dehnübungen, bei denen die verschiedenen Muskelgruppen und Sehnen gedehnt und damit wieder funktionsfähig gemacht werden. In unserer modernen Welt sind die Sehnen und Muskeln meist unterbelastet oder einseitig gebraucht. Dadurch sind sie wenig dehnfähig und teilweise verkümmert oder verkürzt. Dies führt langfristig zu Haltungsschäden und Schäden am gesamten Bewegungsapparat.

Brustmuskeldehnübungen wirken Verspannungen in der Schulter- und Nackenregion entgegen. Damit wird eine Verbesserung der Probleme mit der Halswirbelsäule erreicht, die die Ursache für Kopfschmerzen sein können. Übungsbeispiele für die Brustmuskeldehnung sind der Brustexpander und der Armseitheber.

Übungen zur Hals-Seitendehnung sind wichtig für alle, die einen sitzenden Beruf haben und unter Verspannungen der Schulter- und / oder Nackenregion leiden. Die Oberarm-Schulter-Dehnübungen sind ebenfalls wirksam bei Verspannungen in der Schulter und im Nacken. Die Übungen führen zur Dehnung des Trizeps. Dieser Muskel ist wichtig für die Streckung des Unterarms. Die Oberschenkeldehnung ist wichtig für den Oberschenkel und die Knie. Die Beinkreuzer-Dehnübung führt zur Dehnung des Gesäßmuskels.
Im Stretching Sportkurs werden zunächst Aufwärmübungen durchgeführt. Danach wird mit den Dehnübungen begonnen. Beim Stretching sollten die Muskeln und Sehnen auf beiden Körperseiten gleich lang gedehnt werden. Jede Seite wird 2-3 mal gedehnt und die Spannung für ca. 15–30 Sekunden gehalten. Nach der Übung wird die Ausgangsstellung wieder eingenommen. Dabei ist es wichtig, ruckartige Bewegungen zu vermeiden. Die Dehnübungen sollten fließend sein. Idealerweise sollten die Stretching-Übungen 2-3 mal pro Woche durchgeführt werden. Das Resultat der statischen Dehnübungen sind eine verbesserte Beweglichkeit und eine vorteilhaftere Wahrnehmung des eigenen Körpers.