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Thai-Massage

Eine spezielle und als sehr heilsame Massagetechnik beschriebene Technik ist die Thai-Massage. Sie hat wegen ihrer besonders tiefenwirkenden, durchblutungsfördenden und entspannenden Effekte an Beliebtheit stark zugenommen. Ursrünglich wurde die Thai-Massage in Thailand entwickelt und beruht in ihren Techniken auf jahrhundertelangen Erfahrungen und speziellen Massagegriffen.

Grundlage der Thai-Massage bilden Techniken der kraftvollen und passiven Bewegungen, welche aus dem Yoga übernommen werden. In diesem Zusammenhang spielen Streck- und Dehnbewegungen eine grundlegende Rolle. Sie werden in leicht abgewandelter Form eingesetzt. Außerdem beinhaltet die Thai-Massage geeignete Übungen, welche zum Inhalt die Stabilisierung und intensive Durchbewegung der verschiedenen Gelenke und spezifische Massagen klassischer Druckpunkte des Körpers beinhalten.

Neben den Einflüssen aus dem Yoga werden bei der Thai-Massage Bewegungen und Griffe in Abhängigkeit von den Energielinien der ayurvedischen Lehre ausgeführt. Basis dabei ist die Massage des gesamten Körpers. Erfahrene und gut ausgebildete Masseure oder Masseusen bearbeiten dabei die unterschiedlichen Körperregionen mittels Druck durch die Handballen. Sie arbeiten dabei mit dem gesamten Körpergewicht, indem sie die Daumen, Knie, Ellenbogen und zum Teil die Füße benutzen. Dies ist der Grund, warum die Thai-Massage gegenüber den bekannten Massageformen als kraftvoll, intensiv und energiebeladen gilt.

Der Patient entkleidet sich während der Massage nicht. Die Intensität der Massage sowohl für den Ausführenden als auch für den Patienten wird deutlich, wenn die Zeitspanne von zweieinhalb Stunden als Limit angegeben wird.