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Ausbildung und Studium in der Fitnessbranche

Sportökonomie Studium

Das Studium der Sportökonomie ist ein relativ neuer Studiengang, der jedoch immer beliebter wird. Zum Beispiel wird er an der Universität von Bayreuth angeboten. Aber auch an der Sporthochschule in Köln, die als eine der besten in Europas gilt. Außerdem ist der Studiengang auch an einigen Fachhochschule im Angebot.
Es handelt sich hierbei mittlerweile um einen Bachelor-Studiengang, was auch bedeutet, dass er in verschiedene Module aufgeteilt ist.
Den Bachelor of Science im Fach Sportökonomie erreicht der Studierende in 6 Semestern. Der Studiengang ist zulassungsbeschränkt, eine erfolgreiche Eignungsprüfung im sportlichen Bereich Voraussetzung.

Es geht in der Sportökonomie nicht nur um den sportlichen Bereich, sondern auch um alles, was sich drum herum bewegt. So bekommt der Studierende Einblick in Themenfelder des wirtschaftlichen, des rechtlichen und auch des eigentlichen Sportbereichs. Fragen in all diesen Themengebieten werden analysiert – mit dem Ziel, sie selbstständig bearbeiten zu können.
Der Studierende soll am Ende seines Studiums dazu bereit sein, ein Fitnessunternehmen, Sportunternehmen, oder ein Unternehmen des Gesundheitsbereichs selbstständig führen zu können. Auch die Arbeit in den Medien, in Agenturen oder Tourismusunternehmen ist durch das Studium der Sportökonomie möglich. Dazu kommen auch Anstellungen oder die Leitung von Sportverbänden oder -vereinen.

Das Sportmanagement wird im Studiengang auch besonders beachtet. Aber auch die Praxis kommt – wie in Bachorstudiengängen üblich – nie zu kurz und hilft perfekt, sich auf den zukünftigen Beruf vorzubereiten.

Sportmanagement Studium

Der Bachelor im Studiengang Sportmanagement ist für angehende Sport-Manager konzipiert, die eine zukunftsweisende Verbindung eines generalistisch orientierten, betriebswirtschaftlichen Hochschulstudienganges mit dem speziellen Wissen eines Studienganges Sportmanagement anstreben.
Der Studiengang bietet Ihnen zukünftige Einsatzmöglichkeiten in zahlreichen beruflichen Tätigkeitsfeldern. Unabhängig davon, ob Sie später als Absolvent des Studiengangs Sportmanagement Ihr berufliches Tätigkeitsspektrum in einem professionellen Sport-Club, einer sportlichen Organisation, einer Agentur, in einem Unternehmen oder bei den mit sportlichen Themen befassten Medien sehen, das Studium Sportmanagement befasst sich mit den in der beruflichen Praxis relevanten Inhalten, welche die Sportmanager später in ihrem praxisbezogenen Umfeld auch tatsächlich antreffen werden.

Auf der Basis betriebswirtschaftlicher Studieninhalte beschäftigen Sie sich im Studiengang Sportmanagement unter anderem mit Problemen und konkreten Lösungskonzepten des Sportmarketings, des Public Relations- und Sponsoring-Managements oder des sportlich orientierten Veranstaltungs-Managements und Event-Managements. Dass es sich bei den Leistungen des Sports und des Sports Business um eine globale Errungenschaft mit weltweiten Einflussmöglichkeiten handelt, lässt sich besonders gut an der international angelegten Ausrichtung des Studiums Sportmanagement erkennen.

Als Studierender des Studiengangs Sportmanagement können Sie je nach persönlichen Interessen und späterem gewünschtem Tätigkeitsfeld eine Auswahl zwischen zwei bis drei Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch oder Chinesisch) treffen und darüber hinaus Ihre interkulturelle Kompetenz durch einen Studienaufenthalt von ein bis zwei Semestern an einer ausländischen Partneruniversität optimieren.

Der 3-jährige Studiengang Sportmanagement endet mit dem staatlich anerkannten und hochqualifizierten Abschluss „Bachelor of Arts International Sports Management“.

Gesundheits- und Fitnessmanagement Studium

In einer Zeit, in der viele Menschen immer mehr auf ihre Gesundheit achten und besser leben wollen, bekommt das Studium des Gesundheits- und Fitnessmanagements eine immer größere Bedeutung. Wer diesen Studiengang wählt, hat allerbeste Aussichten auf einen guten Job. Denn gut ausgebildete Fachkräfte in diesem Bereich sind gefragt.
Der Bachelorstudiengang Gesundheits- und Fitnessmanagement wird beispielsweise an der Universität von Karlsruhe angeboten. Aber auch an anderen (Fern)-Schulen und Fachhochschulen Er hat die für Bachelorstudien übliche Dauer von sechs Semestern. Hier lernt der Studierende alles darüber, wie er einen Verein des betreffenden Gebiets oder ein Fitnessstudio erfolgreich leitet.
Wer sich fürs das Studium des Gesundheits- und Fitnessmanagement entscheidet, der hat damit ein Studienfach, welches das Wissen rund um Fitness und Gesundheit mit dem wirtschaftlichen Bereich verbindet. Denn Wissen allein reicht nicht, der Student muss auch wissen, wie er es gekonnt vermarktet. Genau darum geht es im Fitnessmanagement. Die Sportökonomie spielt also eine ebenso wichtige Rolle wie das Wissen rund um die Gesundheit und das Gesundheitswesen.

Außerdem geht es darum, wie man selbst eine Fitnesseinrichtung aufbaut und führt und welches die wichtigsten Punkte dabei sind.
Der Student lernt viel über die Ernährung und deren medizinische Grundlagen sowie über die aktuellen Trends im Fitnesssektor.
Natürlich spielt auch das Training an sich eine Rolle, denn dies muss der Student zukünftig im Fitnessstudio oder einer anderen Einrichtung selbst durchführen können.
Insgesamt findet der Student ein sehr vielfältiges Studium mit hohem Praxisbezug vor.
Sport- und Fitnesskaufmann Ausbildung

Die Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann

Mit einer Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann entscheiden Sie sich für einen Ausbildungsberuf, der nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) anerkannt ist. Die Ausbildung ist bundesweit einheitlich geregelt, dauert drei Jahre und findet in der Sport- und Fitnessbranche statt. Gute Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es in dieser breitgefächerten Branche bei einer Vielzahl von Unternehmen und Organisationen: bei Sportvereinen und -verbänden, bei Betriebsorganisationen von Schwimmbädern, Golfplätzen, Fußballstadien und Kletterhallen sowie in Gesundheits- und Wellness-Einrichtungen und bei einer Vielzahl von Sportschulen und Sportveranstaltern. Grundsätzlich steht Ihnen neben der betrieblichen Ausbildung auch die Option auf eine schulische Ausbildung offen. Nach dem Ende der Ausbildung werden Sie sich im direkten Austausch mit den Organisations- und Geschäftsbereichen des jeweiligen Sportbetriebes befinden und dort Organisations- und Verwaltungsaufgaben erfüllen.

Durch Ihre Tätigkeit sollen optimale Abläufe des jeweiligen Sportbetriebs gewährleistet werden. Sie werden für die Kunden- und Mitgliederbetreuung zuständig sein. In diesem Rahmen wird Ihnen auch eine Beraterfunktion im Hinblick auf Bewegungs- und Sportangebote zukommen, mit deren Konzepten Sie vertraut sind. Sie sind an der Ausarbeitung von Konzepten für Sportangebote beteiligt, organisieren Veranstaltungen bzw. sportliche Events und arbeiten in der Finanzverwaltung mit. Voraussetzung für diese Ausbildung ist die Fähigkeit zu kunden- und teamorientiertem Arbeiten sowie Interesse an den Rahmenbedingungen, unter denen sportliche Leistungsangebote erstellt sowie kontinuierlich verbessert und optimiert werden. Auch sollte die Bereitschaft vorhanden sein, sich fundierte Kenntnisse über betriebswirtschaftliche Zusammenhänge sowie Kenntnisse der Büroorganisation und des Rechnungs- und Finanzwesens anzueignen.

Fitnesstrainer A-Lizenz

Für die Ausbildung zum Fitnesstrainer bilden die A-Lizenz und die sogenannte B-Lizenz eine zentrale Rolle. Dabei hat die A-Lizenz Vorrang vor der B-Lizenz, denn sie ist die maximal erreichbare Lizenzstufe. Grundlage der A-Lizenz bilden die Wisseninhalte der B-Lizenz.
Die Lizenz der Kategorie A wird insbesondere von Mitarbeitern angestrebt, welche im Sport- und Fitnessbereich beruflich tätig sind oder dies auch nur nebenberuflich ausüben. Diese Personen haben das Ziel, durch den Erwerb der Lizenz Klasse A ihre verantwortliche Stellung zu verbessern oder auszubauen.

Die A-Lizenz wird nach einer eingehenden internen Prüfung in entsprechenden Schulen und Ausbildungsinstituten vergeben. Dieser Prüfung sind spezielle Kursbesuche vorgelegt, welche durch deren Module und Kursthemen unmittelbar auf die A-Lizenz augerichtet sind. Zu den vermittelten Lernstoffen gehören zum Beispiel die Wissensvermittlung zum Thema Trainerfunktion im Bereich Cardiofitness, das elementare Basiswissen der sportmedizinischen Themen, die Trainerausbildung für die Kategorie Sportrehabilitation und für das Gebiet Leistungssport und Bodybuilding.

Für den Erwerb der A-Lizenz ist die B-Lizenz Voraussetzung. Außerdem ist es günstig, wenn die Bewerber schon praktische und theoretische Kenntnisse und Fähigkeiten im Fitness- oder Sportbereich besitzen. Weiterhin wird der Hauptschulabschluss gefordert und das Mindestalter beim Lehrgangsabschluss sollte 18 Jahre betragen.
Der intensive Wissenserwerb im Rahmen der A-Lizenz ist notwendig, da in dieser Position die Aufgabengebiete der gesundheitsorientierten Betreuung von Fitness-Sportlern und sogenannten Leistungstrainierenden stehen.

Fitnesstrainer B-Lizenz

In speziellen Unterrichtseinheiten und einem Test können Mitarbeiter im Sport- und Fitnessbereich die B-Lizenz erwerben und damit ihre Kenntnisse und die Kompetenzen bei der Kundenbetreuung erhöhen.

Die B-Lizenz schafft die Voraussetzung, dass eine fachlich fundierte Kundenbetreuung erfolgt und individuelle Trainingsziele erarbeitet werden können. Dabei spielt der Aspekt der Gesundheitserhaltung und -förderung eine wichtige Rolle. Weiterhin werden in der B-Lizenz Fertigkeiten vermittelt, welche Basis für das Erstellen des Eingangsschecks und die Einhaltung von Trainingsplänen unter Beachtung der persönlichen Zielstellungen darstellen. Die B-Lizenz befähigt zudem zur Bedienung und zum sicheren Arbeiten mit modernen Fitnessgeräten.
Ebenso wie für die höchste Stufe, die A-Lizenz, gelten für die B-Lizenz umfangreiche Informationen in den Ausbildungsmodulen. Diese Module beziehen sich insbesondere auf Basiswissen in der Anatomie und Physiologie des Menschen, auf die Trainingslehre und das Fitnesstraining. Für ein gesundes Training ist ein diagnostisches Wissen um trainingsrelevante Erkrankungen bedeutsam.

Für die praktische Ausführung der Tätigkeiten spielen weitere Module wie das Gerätetraining und die Erstellung optimaler Trainingspläne eine grundlegende Rolle. Während des Kursverlaufs gliedert sich der Wissenserwerb in die Gebiete sportpraktisches Handeln, Ernährung im Rahmen des Sports und Sportpsychologie. Die vermittelten Kenntnisse sind sehr umfangreich und befähigen nach bestandenem Test den Bewerber zur Anstrebung der A-Lizenz.
Für die Bewerber gilt für die Zulassung die Voraussetzungen, dass sie einen Hauptschulabschluss und ein Mindestalter von 18 Jahren haben sollten.

Sportfachmann / Sportfachfrau Ausbildung

Ihre Ausbildung zum Sportfachmann / zur Sportfachfrau

Seit August 2007 können Sie sich für den neuen Ausbildungsberuf des Sportfachmannes bzw. der Sportfachfrau entscheiden. Gute Beschäftigungsmöglichkeiten für Sportfachleute finden sich im Anschluss an die Ausbildung im Sport-, Geschäfts- und Trainingsbetrieb von Sportverbänden und -vereinen sowie in Fitnesscentern und Sport-Studios. Die Ausbildung ist nicht so stark kaufmännisch ausgerichtet wie die Lehre für Sportfachkaufleute. Dafür enthält der Lehrplan verstärkt Elemente von sportlichem Wettkampf und Training sowie Anleitungen zur Pflege und Wartung der Sportgeräte.

Ebenso wie bei den Sport- und Fitnesskaufleuten dauert die Ausbildung der Sportfachleute drei Jahre. In den ersten beiden Jahren sind die beiden Ausbildungsgänge zu großen Teilen identisch. Neben den Hauptthemen Sport und Bewegung geht es auch um Betriebsabläufe, um sportliche Leistungsangebote, um Maßnahmen des Marketings, um Planung und Organisation von sportlichen Events und Veranstaltungen sowie um technische Lösungen im Sport.
Im dritten Ausbildungsjahr liegt bei den Sportfachleuten ein wesentlicher Schwerpunkt der Ausbildung auf dem Training und der Durchführung von Wettkämpfen sowie auf den Rahmenbedingungen von Wettkampfs- und Trainingsstätten.

Als zukünftiger Sportfachmann / zukünftige Sportfachfrau

• lernen Sie die Sicherheitsbestimmungen kennen, die für die Ausübung der jeweiligen Sportarten unerlässlich sind,
• richten Sie die Trainingsstätten ordnungsgemäß her,
• kümmern Sie sich um Sportgeräte, sportliche Ausrüstungsgegenstände und um die Wettkampfstätten,
• wirken Sie an der Organisation der Wettkämpfe mit,
• vermitteln Sie beim Training nützliche Techniken, sind Sie in die unmittelbare und individuelle Vorbereitung von Sportlern auf den Wettkampf eingebunden,
• erstellen und optimieren Sie speziell für Training und Wettkampf konzipierte Ernährungspläne,
• erstellen Sie geeignete Trainingspläne und
• entwickeln Sie adäquate sportliche Taktiken.