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Entspannung

Floating: Entspannung für Geist und Körper

Floating ist eine besondere Entspannungstechnik, bei der man schwerelos im Wasser treiben kann. Floating wird in einem speziellen Floating-Tank ausgeführt, dieser kann durch eine Türe verschlossen werden. Ist der Floating – Tank geschlossen ist er absolut Licht- und schalldicht. So ist man vor äußeren Ablenkungen und Reizen geschützt und kann sich ganz der Entspannung hingeben.

Im Floating-Tank befindet sich ein Becken welches einer Badewanne gleicht und mit sehr konzentriertem Salzwasser gefüllt ist. Die Konzentration des Wassers entspricht in etwa der des Toten Meeres, sodass der Körper sich im Wasser selber tragen kann und alle Muskeln entspannen. Die Entspannung beim Floating kann so tief werden, dass es einer leichten Trance gleicht. Zusätzlich hat das Floating durch die verwendeten Mineralsalze einen überaus positiven Effekt auf das Hautbild.

Den meditativen Zustand, den man während einer Floating-Sitzung erreicht, vergleichen manche Anwender mit dem Gefühl im Mutterleib. Schwerelos getragen und geborgen im Wasser. Unterstützt wird dieser Effekt durch die Wassertemperatur, die bei etwa 34,8 ° Celsius liegt. Dies entspricht der Temperatur der menschlichen Haut, dadurch empfindet man im Floating-Tank weder Hitze noch Kälte. Die Begrenztheit des eigenen Körpers scheint sich aufzulösen und man wird eins mit dem tragenden Element Wasser.

Ursprünglich wurden die Floating-Tanks für die medizinische Forschung entwickelt. Der Wissenschaftler John C. Lilly sollte im Auftrag der NASA herausfinden, wie das Gehirn arbeitet, wenn es völlig von Außenreizen abgeschirmt ist. Bei seinen Untersuchungen fand Lilly heraus das man im Floating-Tank in einen Zustand gerät der dem
zwischen Wachen und Schlafen gleicht.

Im dunklen Tank wird dieser Effekt oft noch mit Musik oder Lichteffekten unterstützt. Durch sanfte Musikstücke soll die Erfahrung der absoluten Entspannung erleichtert werden. Wenn zusätzlich Lichteffekte eingesetzt werden, besteht die Möglichkeit den Anwender während der Floating-Sitzung einer Farbtherapie zu unterziehen. So kann ein großes Wohlbefinden und lang anhaltende Entspannung hervorgerufen werden.

Aber auch im Bereich der Physiotherapie wird Floating erfolgreich als Therapie eingesetzt. Da durch eine Floating Behandlung nicht nur alle Muskeln gelockert werden, sondern auch zu hoher Blutdruck gesenkt werden kann. Besonders wohltuend hat sich das Floating für Rheuma Patienten erwiesen. Durch die absolute Entspannung der Gelenke während der Floating-Sitzung erfahren diese lang anhaltende Linderung.

Floating kommt aus dem Englischen und bedeutet “Schweben”. Es bezeichnet eine besondere Entspannungsmethode, bei der man von allen Umweltreizen abgeschottet in einem geschlossenen Tank in Salzwasser “schwebt”. Diese Samadhi-Tanks wurden bereits in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts vom amerikanischen Wissenschaftler Lilly entwickelt. Heute findet Floating in abgewandelter Form reges Interesse im Wellness-Bereich.
Für die Anreicherung des Salzwassers im Tank wird meist Magnesiumsulfat verwendet. Die Sole ist so konzentriert, dass der Körper von allein im Wasser des Tanks schwebt. Der Effekt ist mit dem Schwimmen im konzentrierten Salzwasser des Toten Meeres vergleichbar.

Durch den geschlossenen Tank werden alle Außenreize ausgeschaltet. Der Körper taucht liegend etwa zur Hälfte in das nur etwa 30 cm hohe Salzwasser ein. Die Ohren sind dabei so unter Wasser, dass der Hörsinn unterdrückt ist. Zudem ist durch das Dunkel im Inneren des Tanks der visuelle Sinn ebenfalls ausgeschaltet. Durch das Schweben und das körperwarme Wasser entfallen auch der Tastsinn und sämtliche weitere Sinnesreize. Die Entziehung der Sinne bewirkt einen tiefen Entspannungszustand des Gehirns, was mit einem leichten Trance- oder Meditationszustand vergleichbar ist. Dieser Entspannungszustand setzt Endorphine, so genannte Glückshormone, frei, die schmerzlindernde Wirkungen bei Rheuma, Rücken- und Gelenkbeschwerden haben. Zudem wird durch die Tiefentspannung physischer und psychischer Stress abgebaut, das Immunsystem gestärkt, Muskelverspannungen gelöst und der Blutdruck normalisiert. Floating ist ideal für Hypnose, Visualisierungen und Superlearning. Kontraindikationen für das Floating sind kleine Wunden, Neurodermitis oder Klaustrophobie.

Sauna

Obwohl man oft denkt, dass die Sauna in Finnland erfunden wurde, ist dies nicht richtig. Zwar kommt das Wort Sauna aus dem Finnischen und bedeutet übersetzt Schwitzbad, aber die ersten Saunen gab es schon in Asien, bevor die Eskimos und die Bewohner Amerikas die Vorzüge der Sauna für sich entdeckten. Nach Europa kam die Sauna dann über die slawischen Völker, bis sie vor etwas 2000 Jahren über Finnland dann in ganz Europa verbreitet wurde.

Heute gibt es in modernen Saunalandschaften verschiedene Arten von Saunen. Zunächst einmal natürlich die klassische Finnische Sauna, die es entweder als Blockhaussauna oder als Rauchsauna gibt. Dabei besteht der Raum oder das Blockhaus komplett aus Holz. Beheizt wird die Sauna meist durch einen elektrischen Saunaofen, bei der Rauchsauna allerdings durch einen Holzofen. Es erfolgen regelmäßige Wasseraufgüsse, die mit Kräutern, ätherischen Ölen oder Aromen versetzt sein können.

Eine Alternative zur traditionellen Sauna ist das Dampfbad, bei dem es bei geringerer Wärme eine höhere Luftfeuchtigkeit gibt. Eine moderne Art der Sauna ist eine Infrarotsauna, die wegen ihrer niedrigeren Temperaturen von manchen Menschen als nicht so belastend für den Kreislauf empfunden wird.
Medizinisch betrachtet sollen regelmäßige Saunagänge vor Erkältungskrankheiten schützen sowie den Blutdruck senken, den Kreislauf anregen und den Stoffwechsel, das Immunsystem und die Atmung stärken. Dies wird vor allem durch den Wechsel von Hitze und anschließender Abkühlung erreicht.

Yoga und Pilates

Yoga und Pilates gehören zu den Sportarten, welche man mit sehr wenig Aufwand betreiben kann. Für die Yoga Ausstattung ist eigentlich nur die Yoga Matte von absoluter Wichtigkeit. Allerdings sind auch Yoga Bricks, auch unter dem Namen Yoga Klötze bekannt, für bestimmte Übungen sinnvoll.

Beim Pilates gibt es noch einige weitere Sportgeräte. Dieser Sport wird nicht so sehr auf dem Boden ausgeführt wie das Yoga, viele Übungen werden auch mit Gymnastikbällen oder Bändern gemacht, da Pilates insgesamt mehr auf Bewegung abgestimmt ist. Sinnvoll für beide Formen des Trainings sind spezielle Hosen und Tops, welche einen angenehmen Tragekomfort und dadurch insgesamt ein gutes Gefühl beim Sport vermitteln. Auch weiche Ballettschuhe können sinnvoll sein.