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Sportgeräte zum Muskelaufbau für Zuhause

Sportgeräte

Sportgeräte – das ist ein weiter Oberbegriff, der Geräte aus den verschiedensten Sparten umfasst. Sportgeräte, das sind beispielsweise alle Fitnessgeräte, wie Crosstrainer, Hometrainer oder Stepper. Ein Sportgerät kann aber auch ein Ball, Band oder Reifen zur Sportgymnastik oder fürs Pilates sein.
Gerade im Turnen gibt es viele Sportgeräte: Reck, Stufenbarren, Schwebebalken, Pferd etc. Auch der Boden und die Matten selbst werden als Sportgerät bezeichnet.
Wenn man weiter blickt in den Sommer- und Wintersport finden sich dort Sportgeräte wie Ski, Schlittschuhe, Speer, Diskus, Kugel, Golfschläger, Tennisschläger und vieles mehr. Nicht vergessen darf man natürlich auch all die unterschiedlichen Bälle: Fußball, Handball, Volleyball, Medizinball, Tennis- und Tischtennisball – all dies sind Sportgeräte.

Rückentrainer (Sportgerät)

“Rückentrainer” ist eine Oberkategorie für Sportgeräte, die die Rücken-, Nacken- und / oder die Gesäßmuskulatur trainieren. Rückentrainer sind darauf fixiert, dass sie besonders wirbelsäulenschonend sind und daher vor Krankheiten muskulärer Art am Rücken vorbeugen ohne dabei die Wirbelsäule in Mitleidenschaft zu ziehen (Prävention). Dies ist besonders in hochentwickelten Länder nötig, da dort wegen zu wenig Bewegung oft der Rücken zu sehr beansprucht wird und es zu Probleme wie bspw. Bandscheibenvorfällen kommen kann. Viele Fitness- und Gesundheitsstudios haben daher einen extra abgetrennten Bereich, in welchem nur Rückentrainer stehen. Oft wird dies von gesetzlichen und privaten Krankenkassen subventioniert, da diese später mit weniger Zahlungen zu rechnen haben, da Rückenbeschwerden eine Volkskrankheit ist.

Türreck

Das Türreck ist ein beliebtes Trainingsgerät im Heimbereich und kann meist komplikationslos innerhalb des Rahmens einer Tür befestigt werden. Doch wie lässt sich das Training am Türreck daraufhin konkret gestalten bzw. welche Übungsvarianten gibt es? Bei diesen handelt es sich nahezu ausschließlich um Varianten des Klimmzugs. So ist zunächst der klassische Klimmzug im Ristgriff (Oberhandgriff) zu nennen. Je weiter der Abstand der Hände beim Greifen der Stange ist, desto intensiver wird die Übung in der Regel vom Sportler empfunden. Nach dem Greifen der Stange fängt man nun damit an, sich langsam an dieser hochzuziehen. Wichtig ist hierbei eine hohe Bauchspannung, sodass kein Hohlkreuz auftritt und eine saubere Bewegungsausführung garantiert ist. Die obere Endposition ist durchaus variabel und hängt nicht zuletzt von der sportlichen Leistungsfähigkeit ab. So kann eine Endposition mit dem Kinn über der Stange oder nur mit der Stirn auf Stangenhöhe angestrebt werden.

Daraufhin lässt man den Körper wieder kontrolliert ab und wiederholt diese Bewegungsausführung. Als Alternative kann der Sportler im Ristgriff die Stange auch in den Nacken ziehen. Hierzu wird der Kopf kurz vor der Endposition leicht nach vorne geneigt. Aufgrund der starken Belastung des Schultergelenkes ist dies aber nur für erfahrene krafttrainierte Sportler geeignet. Die andere Variante, der Kammgriff (Unterhandgriff), kann nur in enger Griffposition ausgeführt werden und involviert vor allem den Bizeps stärker. Eine weitere exotische Methode ist der einarmige Klimmzug, welchen in der Regel aber nur Menschen mit einem extrem guten Kraft-/Gewichtsverhältnis bewältigen können. Für den Bauch kann noch das Beinheben trainiert werden, bei welchem die gestreckten Beine angehoben werden, während der Sportler an der Stange hängt. Jedoch reicht hierzu der Bodenabstand des Türreckes meist nicht aus.

Trainingsgürtel

Unter einem Trainingsgürtel wird ein Gegenstand verstanden, welcher insbesondere beim Gewichtheben verwendet wird. Der Trainingsgürtel wird am Bauch angelegt und soll die Hüfte stabilisieren. Bei hohen Gewichten besteht vor allem die Gefahr einer Verletzung, diese kann vor allem bei falschen Haltungen hervorgerufen werden. Durch den Trainingsgürtel wird vor allem die Gefahr einer Verletzung des unteren Rückens reduziert, da die Lendenbewegung in einem starken Maß verringert wird. Bei den Übungen erhält der Trainierende eine erhöhte Stabilität, da die Wirbelsäule unter anderem versteift wird. Leider können Trainingsgürtel auch den Blutdruck erhöhen, zudem wird das Verletzungsrisiko erhöht, da der Sportler denkt, er können mehr Gewicht heben. Außerdem wird die Belastung der Wirbelsäule hierbei entweder zu stark oder zu schwach ausfallen.