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Squaredance

Der Spaß am Tanzen

Der Squaredance ist so amerikanisch wie McDonalds oder Burger King. Ursprünglich entstand dieser Freizeitsport aber aus den verschiedenen Volkstänzen, die die nach Amerika ausgewanderten Menschen mit in die neue Heimat brachten. Vier Tanzpaare stehen sich im Quadrat (Square) gegenüber und beginnen dann den Squaredance zu tanzen. Ein wichtiges Element des Tanzes ist der Ausrufer, auf dessen Kommando die ganze Tanzgruppe hört und der die Anweisungen für die verschiedenen Figuren gibt.

Traditionellerweise wird zu Countrymusik getanzt, aber mittlerweile hat sich das Spektrum erweitert und im modernen Squaredance ist musikalisch alles möglich. Nach Deutschland kam der Sqauredance nach dem Zweiten Weltkrieg und seitdem gibt es in vielen deutschen Städten begeisterte Tänzer und Squaredance-Vereine, die regelmäßig und aus Spaß am Tanzen trainieren. Der Freizeitsport Squaredance gehört nämlich zu den Sportarten, bei denen es keine Wettbewerbe gibt.

Man tanzt weil man Freude am Tanzen hat und nicht weil man einen Preis gewinnen will. Diese für den Sport außergewöhnliche Philosophie ist es auch, die den Squaredance bei Jung und Alt so beliebt werden ließ. Squaredancen kann jeder lernen, man muss dazu weder besonders musikalisch, noch besonders beweglich sein. Es genügt, dass man Freude an der gemeinsamen Bewegung mit anderen hat. Die Musik und die traditionelle Bekleidung, die in der Regel aus Westernhemd und Petticoat besteht, erwecken schnell das Gefühl im Wilden Westen zu sein.